Unterschiede zwischen frequenzverstellbaren und herkömmlichen Luftkompressoren

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1. Stabiler Luftdruck: (1) Da der frequenzumrichtergesteuerte Schraubenkompressor die stufenlose Drehzahlregelung des Frequenzumrichters nutzt, kann er über den Regler oder den im Frequenzumrichter integrierten PID-Regler sanft anlaufen. Er kann sich zudem schnell an Situationen mit starken Schwankungen im Gasverbrauch anpassen und darauf reagieren. (2) Im Vergleich zur Regelung mit oberen und unteren Grenzwertschaltern im industriellen Frequenzbetrieb wird die Luftdruckstabilität exponentiell verbessert.

2. Kein Anlaufschock: (1) Da der Frequenzumrichter selbst die Funktion eines Sanftanlaufgeräts besitzt, liegt der maximale Anlaufstrom innerhalb des 1,2-Fachen des Nennstroms. Verglichen mit dem Anlaufstrom industrieller Frequenzanlagen, der üblicherweise mehr als das 6-Fache des Nennstroms beträgt, ist der Anlaufschock sehr gering. (2) Dieser Schock betrifft nicht nur das Stromnetz, sondern auch das gesamte mechanische System.

3. Variable Durchflussregelung: (1) Der industrietaugliche, frequenzgesteuerte Luftkompressor kann nur mit einer bestimmten Abgasmenge arbeiten, während der frequenzvariable Luftkompressor einen größeren Bereich an Abgasmengen abdecken kann. Der Frequenzumrichter passt die Motordrehzahl entsprechend dem tatsächlichen Gasverbrauch an, um die Abgasmenge zu regeln. (2) Bei niedrigem Gasverbrauch schaltet der Luftkompressor automatisch in den Energiesparmodus, wodurch der Energieverlust deutlich reduziert wird.

4. Bessere Anpassungsfähigkeit an die Wechselstromspannung: (1) Der Wechselrichter nutzt Übermodulationstechnologie und liefert auch bei leicht niedriger Wechselstromspannung ausreichend Drehmoment für den Motorantrieb. Bei leicht höherer Spannung wird eine zu hohe Ausgangsspannung am Motor vermieden. (2) Bei Eigenstromerzeugung spielt der Frequenzumrichter seine Vorteile besonders gut aus. (3) Aufgrund der Motorcharakteristik (der frequenzumrichtergesteuerte Luftkompressor arbeitet unterhalb der Nennspannung im Energiesparmodus) ist der Effekt an Standorten mit niedriger Netzspannung deutlich spürbar.

5. Geräuscharm: Da das System mit variabler Frequenz in den meisten Betriebszuständen unterhalb der Nenndrehzahl arbeitet, werden die mechanischen Geräusche und der Verschleiß des Hauptmotors reduziert und die Wartungs- und Lebensdauer verlängert.


Veröffentlichungsdatum: 30. August 2024